Aktuell

Rundbrief 2017

jetzt online

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SAVE THE DATE

Die Jahrestagung 2018 findet am 24. März zum Thema Istanbul-Konvention, dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt in Bern statt. Die Konvention wurde durch das Ja des Nationalrats am 31.5.2017 angenommen.

Weitere Infos folgen.

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Artikel in der Zeitschrift Wendekreis zum Thema Religion und Frauenrechte, unser Thema an der Jahrestagung vom März 2017

"Die göttliche Ordnung" – Frauenrechte als Nagelprobe von Béatrice Bowald

Die öffentliche Wahrnehmung sieht die Frauenrechte durch den Islam bedroht. Doch auch im Namen christlicher Religion wird gegen Frauenrechte mobilgemacht. An Tagungen der NGO-Koordination post Beijing Schweiz 2017 und der IG Feministische Theologinnen gab es Auslegeordnungen. mehr

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Neue EDA-Strategie: Die Schweiz bekräftigt ihr Engagement für Geschlechtergleichstellung und Frauenrechte

Bern, 08.09.2017 - "Das Engagement der Schweiz zur Förderung der Geschlechtergleichstellung und zur Verwirklichung der Frauenrechte soll künftig noch breiter und kohärenter sein: Mit der ersten Strategie zu Geschlechtergleichstellung und Frauenrechten setzt das EDA ein umfassendes und auf konkrete Massnahmen ausgerichtetes Instrument ein. Geschlechtergleichstellung zu verwirklichen bedeutet, bessere Zukunftsperspektiven für alle und zum Nutzen der gesamten Gesellschaft zu schaffen. Deshalb leistet die Schweiz mit dieser aussenpolitischen Strategie auch einen Beitrag für Frieden und Sicherheit, Menschenrechte, eine nachhaltige Entwicklung und Wohlstand in der Welt."

Das EDA beabsichtigt, sich bei der Umsetzung der Strategie auf den Dialog mit der Zivilgesellschaft zu stützen. Dazu sind wir gerne bereit!

Strategie-Dokument

Zusammenfassung auf humanrights.ch

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Änderung bei den allgemeinen Empfehlungen des CEDAW Ausschusses

Am 14. Juli hat das CEDAW Committee eine wichtige Änderung in Bezug auf die CEDAW General Recommendations vorgenommen: Es hat die GENERAL RECOMMENDATION NO. 35 (GR35) ON GENDER-BASED VIOLENCE AGAINST WOMEN in die Liste der Empfehlungen aufgenommen. Gegenüber der 25 Jahre alten Empfehlung Nr. 19, welche geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen als eine Form der Diskriminierung und Verletzung der Frauenmenschenrechte identifiziert, verstärkt GR35 nun zusätzlich das Verständnis, dass bei geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen von einem “social - rather than individual - problem, requiring comprehensive responses, beyond specific events, individual perpetrators and victims/survivors” ausgegangen werden muss und dass bei der Anerkennung dieser Gewalt strukturelle und systematische Hürden bestehen. Geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen soll als Teil eines Gewaltkontinuums verstanden werden, welches auf Militarismus, gewaltvolle Männlichkeiten und politischer Ökonomie beruht, das Kriege nährt.

Women's International League for Peace and Freedom war wesentlich am Erlass der GR35 beteiligt. Weitere Infos finden sich hier.

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Vernehmlassung zum Gesetzesentwurf für eine Nationale Menschenrechtsinstitution (NMRI)

Bis zum 31. Okt. läuft das Vernehmlassungsverfahren zu einem Gesetzesvorentwurf, der die Gewährung eines Bundesbeitrags an die zukünftige Institution vorsieht. Dieser wird eine grosse Bedeutung bei der Durchsetzung der Menschenrechte in der Schweiz zukommen. Es ist also wichtig, dass sich viele Organisationen am Verfahren beteiligen. Eine Mustervernehmlassung kann unter info(ad)postbeijing.ch bestellt werden.

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Vernehmlassung zur steuerlichen Berücksichtigung der Kinderdrittbeutreuungskosten

Die Vorlage erfolgt im Rahmen der Fachkräfteinitiative des Bundesrates (FKI), die unter anderem zum Ziel hat, negative Erwerbsanreize im Steuersystem zu beseitigen. Um dem inländischen Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, sollen künftig höhere steuerliche Abzüge bei den Kinderdrittbetreuungskosten zugelassen werden.

Stellungnahme der NGO-Koordination post Beijing Schweiz vom 9. Juni 2017

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DIE ISTANBUL-KONVENTION WIRD RATIFIZIERT

Die Europaratskonvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) wird durch das Ja des Nationalrats vom 31.5.2017 angenommen.

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Die französische Fassung und weitere Sprachen jetzt online!

CEDAW - Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women

65. Session: 24. Oktober - 18. November 2016

UNO Genf

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Neue Geschäftsführerin

Anfang Mai hat Regula Kolar als Geschäftsführerin bei der NGO-Koordination post Beijing Schweiz begonnen.
Sie hat einen Masterabschluss in Gender Studies und arbeitete die letzten drei Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Genderprojekt an der Berner Fachhochschule. Daneben war sie das letzte halbe Jahr auch als Chancengleichheitsbeauftragte für ein Departement der BFH tätig. Zuvor arbeitete sie für die Stabsstelle Gender und Diversity der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.  Auch privat engagiert sie sich seit vielen Jahren in feministischen und gleichstellungspolitischen Projekten.
Ebenfalls seit Anfang Mai ist Regula Kolar als Geschäftsstellenleiterin für die Juristinnen Schweiz tätig. Sie hat ihr Büro in Wetzikon im Zürcher Oberland, wo sie für beide Organisationen jeweils am Montag, Donnerstag und Freitag arbeitet und dann auch telefonisch erreichbar ist.
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Die NGO-Koordination on Facebook und Twitter

Die Koordination findet man auf Twitter: @postBeijing_ch und Facebook: www.facebook.com/postbeijing.ch

Bitte folgen Sie uns!

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Die App zu den Frauenmenschenrechten

Der Bund, in Zusammenarbeit mit dem SKMR und  dem IZFG, hat eine App , die einen einfachen Zugang zu rechtlichen Texten der UNO sowie zu dem "agreed language" betreffend Frauenmenschenrechte ermöglicht. Diese App wurde für verschiedene Smartphones und Tablets entwickelt. Man kann sie auf dieser Seite finden: http://www.womenshumanrights.ch.

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Unser aktuellsten Newsletter

Ausgabe vom September 2017

Ausgabe August 2017

 

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www.weave.ch: Flavia Vattolo / Carol Brandalise