Schweizerischer Katholischer Frauenbund SKF

Schweizerischer Katholischer Frauenbund

Schweizerischer Katholischer Frauenbund
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CH - 6000 Luzern 7

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Für eine gerechte Zukunft

Der Schweizerische Katholische Frauenbund SKF ist der grösste Frauendachverband der Schweiz. Wir setzen uns für die Anliegen der Frau in Familie, Gesellschaft und Kirche ein und engagieren uns für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.
In den Vorständen und Kommissionen auf Orts-, Kantonal- und Dachverbandsebene leisten rund 5’000 ehrenamtlich tätige Frauen Arbeit für die 200'000 Mitgliedsfrauen. Die Arbeit unserer Frauen bildet das Fundament der kirchlichen wie auch der politischen Gemeinden, indem sie Kleinkindergottesdienste und Spielnachmittage, Willkommensgrüsse für Neuzuzügerinnen, Frauengottesdienste und Oster-apéros, Elternzirkel für Erziehungsfragen, Besuchdienste im Altersheim und vieles mehr organisieren.
Der Dachverband bietet diesen Frauen kostenlose Weiterbildung und stärkt damit ihre Kompetenzen im Verbandsmanagement, in religiös-spirituellen sowie gesellschaftlich-politischen Bereichen. Wir mischen uns in die aktuellen Diskussionen ein mit von ehrenamtlichen Fachgruppen erarbeiteten Grundsatz-, Diskussions- und Informationspapieren zu wichtigen Themen in Gesellschaft, Kirche und Staat. Diese tragen massgeblich zur Meinungsbildung innerhalb des Verbandes bei und sind für unsere Mitglieder gratis erhältlich.

So sind wir organisiert

Der SKF ist das Dach für 19 Kantonalverbände, deren Basis die verschiedenen Ortsvereine bilden.
Die Geschäfte werden von einer Geschäftsstelle mit 11 Teilzeit – Mitarbeiterinnen erledigt, der Verband wird durch den Verbandsvorstand strategisch geleitet.
Zwei Sozialwerke führt der SKF. Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind SOFO hilft Frauen, die durch Schwangerschaft, Geburt oder Kinderbetreuung in Not geraten, schnell und unbürokratisch. Das Elisabethenwerk arbeitet nach dem Motto «Von Frauen – Für Frauen». Unterstützt werden gezielt Frauenprojekte in Ländern des Südens wie beispielsweise Indien, Uganda, Kenia und Bolivien. Nicht nur mit seinen Sozialwerken setzt sich der SKF gemäss Leitbild für eine gerechte Zukunft ein, sondern auch im nationalen und internationalen Geschehen. Der SKF nimmt auf dem schweizerischen politischen Parkett Stellung zu SKF-relevanten Themen. Auch im kirchenpolitischen Rahmen setzt der SKF klare Akzente. Im internationalen Bereich ist der SKF Gründungsmitglied der europäischen Allianz katholischer Frauenverbände Andante sowie Mitglied bei der WUCWO (World Union of Catholic Womens Organisations) und pflegt damit die Vernetzung mit ausländischen Verbänden.

Wir sind seit fast 100 Jahren aktiv

Die Gründung des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes SKF als Dachverband aller katholischen Frauenvereine fand am 21. Mai 1912 statt. Sein Hauptziel war zu Beginn die Erhaltung und Förderung des katholischen Lebens in Familie, Gemeinde und Staat. In seiner praktisch-karitativen Arbeit widmete er sich hauptsächlich der Mütter- und Säuglingsfürsorge und der Hilfe für die Bergbevölkerung. Nach dem Beitritt der schon bestehenden lokalen katholischen Frauenvereine überflügelte er punkto Mitgliedzahl schon vor dem Ersten Weltkrieg alle anderen aktiven Frauenorganisationen. Seit je her nahm der SKF eine Vorreiterrolle ein. Mit der «Sozial-charitativen Frauenschule Luzern» gründete der SKF im April 1918 die erste Schule für Sozialarbeit in der Schweiz und erschloss damit einen neuen Berufsbildungszweig für Frauen. Diese Schule wurde 1960 vom SKF unabhängig und wurde zur Hochschule für Soziale Arbeit Luzern HSA. Weiter entstand aus der von SKF-Frauen geleiteten ambulanten Krankenbetreuung später die Spitex. Auch Aufgaben wie beispielsweise die Fürsorge, die Waisenbetreuung und der Kindergarten wurden von aktiven SKF-Frauen initiiert, später dann von den Gemeinden übernommen.